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Corona Zeit in den Kitas

Corona Zeit in den Kitas
Corona Zeit in den Kitas
Steinschlange von den Kindern aus Elsoff

Coronazeit in der Kita

Kath. Kita St. Matthäus in Westernohe

Die Zeit mit dem Corona-Virus ist nicht leicht. Seit Wochen bestimmt der Virus unseren Alltag. Von heute auf morgen musste unsere Kindertagesstätte schließen. Alle Kinder und Erzieherinnen blieben zu Hause.

Wir, das Erzieherteam, nutzten die Zeit zum Aufräumen und arbeiten seit dem im Home-Office an der Konzeption, am Portfolio, lesen Fachliteratur, bereiten Neues vor und vieles mehr. Um den eintönigen Alltag der Kita-Kinder und ihrer Familien zu unterbrechen, haben wir uns überlegt die Kinder und ihre Familien regelmäßig zu erfreuen. In regelmäßigen Abständen bekamen sie Post aus der Kita. Es gab unterschiedliche Ansätze, z.B. Rezepte, Fingerspiele, Geschichten, kreative und musikalische und religiöse Angebote und Videos verschiedener Art (Rundgang durch die leere Kita, Ostergeschichte mit Kamishibai,..)

Daraufhin überraschten die Kinder die Erzieherinnen mit einem Video, voll mit lieben Ostergrüßen. Das sorgte für viel Rührung im Team. Als Dankeschön revanchierten wir uns ebenfalls mit einem selbstgedrehten Video. Dies war ein besonderes Highlight für die Kinder, wie uns die Eltern zurückmeldeten. Endlich konnten wir uns auf diese Weise wiedersehen.

Die Kita-Leitung, Frau Kathrin Türk, hielt auch mit kleinen Videobotschaften die Familien über den Fortschritt der Baumaßnahmen auf dem Außengelände auf dem Laufenden. Um noch etwas Farbe ins Leben zu bringen haben wir sogenannte Hoffnungssteine gestaltet. Die Steinkette beginnt an der Eingangstür der Kita. Wir freuen uns sehr, dass sie mit Hilfe der Kinder immer weiter wächst.

Seit Mitte Mai sind nun die ersten Kinder in der Notbetreuung zurück in der Kita. Das Leben kehrt also langsam wieder ein. Wir hoffen, dass wir bald noch mehr Kinder mit ihren Familien begrüßen dürfen, auch wenn es noch lange nicht so sein wird, wie vor der Krise. Wir möchten uns auch auf diesem Weg beim Elternbeirat für die gute Zusammenarbeit in dieser besonderen Zeit bedanken. Allen Familien wünschen wir weiterhin viel Kraft, Ausdauer, vor allem Gesundheit und Gottes Segen.

 

Hand in Hand überstehen wir Corona

Ein Bericht aus der kath. Kindertagesstätte St. Hubertus Rennerod

...und plötzlich war alles anders. Das Coronavirus hat den Alltag in der kath. Kindertagesstätte St. Hubertus Rennerod von der einen auf die andere Sekunde in jeder Hinsicht verändert. Mitte März 2020 wurde von der Bundesregierung beschlossen, dass die Kitas in Deutschland wegen der Corona-Pandemie geschlossen werden müssen. Zu hoch war die Ansteckungsgefahr und somit die Gefahr einer landesweiten Verbreitung des Virus. 

Die kath. Kita St. Hubertus Rennerod musste somit geschlossen werden. Einer solchen Situation standen das Team der Kita und die Familien noch nie gegenüber. In der Kita wurden unverzüglich Vorkehrungen getroffen, damit eine Notbetreuung für die Kinder gewährleistet werden konnte, deren Eltern in einem systemrelevanten Beruf tätig sind. Diese Notgruppe wird schon von Beginn an von einzelnen Familien in Anspruch genommen. Die Kinder freuen sich jeden Tag die Einrichtung besuchen zu können und fühlen sich hier sichtlich wohl. So wird auch in dieser schwierigen Zeit die Kita von Kinderlachen erfüllt.

Jeden Tag werden von der Regierung neue Informationen bzgl. des Coronavirus veröffentlicht, auf die das Fachpersonal der kath. Kita St. Hubertus reagieren muss. So werden immer wieder neue Verordnungen und Hygienemaßnahmen verkündet, die eine baldige Wiedereröffnung der Kita und einen sicheren Alltag in der bestehenden Notgruppe ermöglichen sollen. Die pädagogischen Mitarbeiter haben bereits vor Ort verschiedenste Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So sind u.a. eine Abstandsregelung sowie eine Mundschutzpflicht im Eingangsbereich der Kita bei Bring- und Abholsituationen durch Markierungen am Boden und Regelschilder gewährleistet. Auch die Hygienemaßnahmen im Haus wurden durch einen erweiterten Hygieneplan an die neuen Verordnungen angepasst und Abstandsregelungen wurden eingeführt. Um auch während der Corona-Pandemie eine gelungene Teamarbeit zu ermöglichen, trifft sich das pädagogische Fachpersonal ein- bis zweimal in der Woche via Videochat. Alle greifen Hand in Hand, damit die Arbeiten in der Kita weiter voranschreiten können. So wurde in den Videocalls u.a. an der Konzeption der Kita gearbeitet, interne Prozesse geschrieben und besprochen, Aufgaben verteilt und die neusten Informationen ausgetauscht. Für die Kinder hat sich das päd. Fachpersonal kleine Experimente überlegt, um aufkommende Fragen oder mögliche Unklarheiten bzgl. des Coronavirus aufklären zu können. So bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich mit all ihren Sinnen dieser Thematik zu widmen, um diese besser zu begreifen und zu verstehen. Zudem haben es sich die Mitarbeiter zur Aufgabe gemacht, die Kita für die Kinder etwas herzurichten. So wurden tolle Ideen gesammelt, die Arme hochgekrempelt, Werkzeuge herbei gesucht und ordentlich gewerkelt und gestaltet. Tolle Attraktionen sind hierbei entstanden. Zum Beispiel, wurde der alte Bauwagen zu einem inspirierenden Werkraum umgestaltet, neue Sitzgelegenheiten wurden gebaut, anschauliche Puppen genäht u.v.m. Zudem können die Kinder nun als kleine Köche an der neuen, großen Matschküche im Außengelände tolle Sandkuchen backen, oder als Gärtner ihre eigenen Kräuter- und Gemüsesorten ins neue Hochbeet pflanzen und ihnen beim Wachsen und Gedeihen zusehen, um sie dann später zu ernten, zu verarbeiten und schließlich genüsslich probieren zu können. Zudem wurden Reparaturarbeiten, Wartungsarbeiten vom Team vorgenommen und Handwerker haben in und um die Kita weitere Arbeiten verrichtet.

Dem Team der kath. Kita St. Hubertus war es ein großes Anliegen den Kontakt zu den Eltern und den Kindern in dieser Zeit zu wahren. So haben die Familien mehrere Briefe erhalten, die sie über aktuelle Ereignisse in der Kita informierten. Zu Ostern schickten die Mitarbeiter einen Ostergruß zu den Eltern und den Kindern. In diesem wurden die Familien dazu eingeladen, an einer „Osterchallenge“ teilzunehmen und tolle Bilder aus Naturmaterialien zu gestalten, Fotos von diesen an die Kita zu schicken, damit diese dort die große Pinnwand im Eingangsbereich schmücken konnten. Zu Muttertag haben die Kinder Post mit einer Bastelanregung für Zuhause und beigelegten Materialien erhalten, damit sie ihren Eltern eine kleine Freude machen konnten. Ein Backrezept sollte den Familien den Muttertag zusätzlich so richtig versüßen. In weiteren Briefen haben die Familien u.a. kleine Spielanregungen für Zuhause erhalten und die Kinder wurden dazu eingeladen ihre Kita mit tollen Bildern und bunten Steinen, die sie im Eingangsbereich drapieren konnten, zu verschönern. Hier sind wirklich tolle Kunstwerke entstanden! Viele Familien haben sich schon an den Aktionen beteiligt und so ihre Kita in dieser Zeit mitgestaltet.

Seit den letzten Wochen befinden sich sowohl die Mitarbeiter der Kita als auch die Familien in einer Ausnahmesituation. Umso schöner ist es zu sehen, dass alle zusammenhalten und positiv in die Zukunft blicken. Das Team der kath. Kindertagesstätte St. Hubertus Rennerod fiebert einer baldigen Eröffnung der Kita entgegen, sodass diese wieder einen Lebensort für die Kinder und ihre Familien bietet, indem Kontakte geknüpft, gestaltet, gespielt und gelacht werden kann.

Ihnen wünschen wir allen Gesundheit, viel Glück und Gottes Segen!

„Laute spüren, Reime finden, Silben verbinden und Worte finden“

Erziehungs- und Bildungsangebote in der Katholischen Kindertagesstätte St. Peter & Paul Elsoff während der Corona Pandemie

Seit 16. März 2020 ist auch in der Kindertagesstätte in Elsoff nichts mehr wie es war. Die Pforten waren wochenlang geschlossen, kein Kinderlachen, kein Gerenne über die Flure, Gruppenräume und Turnhalle verwaist. Ein trauriges Bild! Auch für das pädagogische Personal der Einrichtung ist das ein seltsamer Zustand. Zwar haben sie nun viel Zeit, um konzeptionelle Arbeiten, die vielleicht während des Alltags hinten anstehen zu erledigen, Gruppenräume und Spielzeug zu reinigen und desinfizieren und Portfolio-Arbeiten zu machen, aber auch ihnen fehlt der Kontakt zu Kindern und Eltern. Seit einigen Wochen findet nun eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen statt. Dies sind jedoch nur wenige Kinder, die zuhause keine Möglichkeit der Betreuung haben.

Daher haben die Erzieherinnen sich überlegt, regelmäßig zu den Kindern mittels Videobotschaft nach Hause zu kommen. Angefangen hat es mit Grußbotschaften der jeweiligen Gruppenerzieher zum Geburtstag einzelner Kinder. Daraus entstand die Idee, kleine Angebote wie eine Bilderbuchbetrachtung, ein Fingerspiel oder ein Bastelangebot zu filmen und zu den Kindern nach Hause zu senden. Kinder und Eltern freuen sich über diese Videos und melden dies auch zurück, indem sie die Bastel- und Malangebote zuhause nachmachen und ebenfalls als Foto oder kleines Video an die Kita-Mitarbeiter zurückschicken.

Auch wurde die Idee der Steinraupe ins Leben gerufen. Dazu gestalten Kinder, Eltern und Erzieher Steine mit bunten Farben und legen sie vor dem Kita-Eingang zu einer großen Steinraupe aus vielen kleinen Steinen zusammen. Eine schöne Idee und Hoffnungsträger.

Das große gemeinsame Projekt mit der Lasterbachschule, das die Tagesstätte schon seit vielen Jahren im Rahmen der Aktion „Wäller Kinder lernen schneller“ durchführen, sollte auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm für die Vorschulkinder stehen. Dieses vom Kreis geförderte Aktionsprogramm ermöglicht eine intensive und besser abgestimmte Vorbereitung der Kindergartenkinder auf die Grundschule und trägt so zur positiven Gestaltung des Übergangs von der Kita zur Grundschule bei. Jedes Jahr wird zu einem bestimmten Thema ein großes Projekt ausgearbeitet, das verschiedene Lerneinheiten umfasst.

Da in diesem Jahr die Möglichkeit des gemeinsamen Projektes nicht besteht, weil sowohl die Kita als auch die Grundschule wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, haben sich die Erzieherinnen und die Lehrerin, die sich für dieses Projekt verantwortlich zeichnen, überlegt, es trotzdem – wenn auch anders – durchzuführen.

Für dieses Jahr wird ein Projekt geplant, dessen Inhalt die frühe Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Wortschatzbildung der Kinder sein soll. Unter dem Titel „Alle Kinder lernen lesen…“ werden die Kinder sich mit den Themenschwerpunkten „Laute spüren, Reime finden, Silben verbinden und Worte finden“ beschäftigen.

Dazu werden die Vorschulkinder eine Mappe mit Arbeitsblättern und Bastelangeboten erhalten, die sie zuhause bearbeiten dürfen. Die Inhalte der Arbeitsmappen orientieren sich selbstredend am Entwicklungsstand der Kinder. Die Arbeitsaufträge werden den Eltern verschriftlicht, damit sie diese an die Kinder weitergeben können. Die Kinder erforschen hierbei in drei Aktionseinheiten die Themenschwerpunkte.

Die eigentliche Intention dieses Projektes, nämlich dass die Kindergartenkinder die Schule kennen lernen, sowie die Lehrer und den Alltag des Unterrichts, soll kompensiert werden. Dabei unterstützen die Lehrerinnen der Lasterbachschule. Sie werden den Kindern ein Video von den Räumlichkeiten der Schule schicken. In einem weiteren Video werden die Kinder der 1. Klasse den Vorschulkindern das Lied „Alle Kinder lernen lesen…“ vorsingen. Dann haben die Kindergartenkinder die Möglichkeit sich dieses Lied zuhause beizubringen. Darüber hinaus werden die Erstklässler die Vorschulkinder mit einem selbstverfassten Brief in der Schule willkommen heißen und ihnen ein wenig aus dem Schulalltag berichten. Dieses Schreiben wird der Arbeitsblättermappe beiliegen. Bezugnehmend auf das Bilderbuch „Der Buchstabenbaum“ von Leo Leoni werden wir mit den Kindern der 1. Klasse sowie den Vorschulkindern einen Tonkartonbaum gestalten, der am Schuljahresanfang im Foyer der Schule einen festen Platz hat und an dem die Namen aller Kinder zu lesen sein werden. Diese „Namensblätter“ gestalten die Kinder zuhause und geben sie gemeinsam mit der erarbeiteten Mappe in der Kita ab.

So gibt es für alle in diesen besonderen, ungewissen Zeiten etwas zu schauen, gestalten, lesen und anschauen. Auch wenn die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte nicht wissen, wann die Pforten für alle Kinder wieder geöffnet werden, grüßen sie alle mit dem bekannten Lied „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“.

Kinderbetreuung in Zeiten von Corona

Kath. Kindertagesstätte St. Elisabeth Höhn

Freitag der 13! Für manche Menschen ein Glückstag, für andere ein Tag, der negativ behaftet ist.

In diesem Fall ist Freitag, der 13. März 2020, ein Tag, der viele Veränderungen und Einschränkungen mit sich bringt. Die Landesregierung beschließt, ab der darauffolgenden Woche alle Kindertagesstätten zur Bekämpfung des Coronavirus zu schließen. Noch am gleichen Nachmittag treffen sich die Leitungskräfte der fünf Kindertageseinrichtungen unserer Pfarrei mit der Kita-Koordinatorin Annette Rehberg zur Besprechung und Planung des weiteren Vorgehens. Die Eltern werden über die Schließung und das Angebot einer Notbetreuung für die Berufstätigen in systemrelevanten Berufen informiert.

Wir öffnen ab dem 18.03.2020 eine Notgruppe für vier Kinder. Sowohl die Kinder als auch die drei Erzieherinnen gehen bewundernswert souverän und entspannt mit der Situation um und genießen die entschleunigte Zeit. Sie spielen viel in Ruhe miteinander, sie basteln für Ostern, sie pflanzen Ableger von unserem Kastanienbaum, sie gestalten Salzteigbilder und haben allerlei Ideen, sich die Zeit zu vertreiben. Wir üben das Händewaschen und versuchen die Abstandsregeln zu erklären, aber das ist zwischen den Kindern und Erzieherinnen nicht möglich. Von Woche zu Woche werden immer mehr Kinder für die erweiterte Notbetreuung angemeldet. Mittlerweile besuchen 24 Kinder unsere Einrichtung. Aufgeteilt in drei Gruppen werden sie momentan von neun pädagogischen Fachkräften begleitet.

Alle Erzieherinnen, die nicht im Notdienst arbeiten, sind im „Home-Office“ mit einer ganzen Liste voller konzeptioneller Aufgaben beschäftigt. Zwischendurch werden immer wieder kleine Aufmerksamkeiten für alle Kinder vorbereitet. So bleiben wir in Kontakt mit den Familien und können ein wenig die Langeweile vertreiben. Kleine „Päckchen“ mit altersgerechten Übungsblättern, Ausmalbildern, Rätseln, Fingerspielen, Bastelanregungen, Rezepten und kleinen Süßigkeiten werden zusammengestellt und in die fünf verschiedenen Ortsteile ausgefahren. Ein Corona-Hasenbilderbuch gibt den Kindern viele Antworten auf ihre Fragen und der Osterhase hat für jedes Kind ein kleines Nest vor die Tür gestellt.

Im Augenblick befinden wir uns nach den neuesten Leitlinien der Landesregierung und den Umsetzungsvorschlägen des Bischöflichen Ordinariates in der Planungsphase für den eingeschränkten Regelbetrieb. Für welche Kinder können wir ab Anfang Juni 2020 unsere Kita weiter öffnen? Wird die Betreuung der Kleingruppen täglich oder wochenweise wechseln? Wie können wir im Haus und auf dem Außenspielgelände Abgrenzungen für die einzelnen Gruppen arrangieren, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten? …

Viele Fragen, die geklärt werden müssen, damit wir weiterhin diese schwierige Zeit ohne Krankheitsfälle überwinden können. In diesem Sinne:

BLEIBEN SIE GESUND !!!