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Kaplan Leon Pişta stellt sich in den Kirchorten vor und erteilt den Primizsegen.

Neuer Kaplan Leon Pişta
Kaplan Leon Pişta stellt sich in den Kirchorten vor und erteilt den Primizsegen.
Kaplan Leon Pişta stellt sich in den Kirchorten vor und erteilt den Primizsegen.

Leon Pişta neuer Kaplan in der Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald

Die Pfarrei St.Franziskus und das Pastoralteam freuen sich über einen neuen priesterlichen Mitarbeiter, Kaplan Leon Pişta. Er tritt die Nachfolge von Kaplan Wojtek Kaszczyc an, dem als Kooperator neue Aufgaben in der Pfarrei St. Josef, Frankfurt-Bornheim, übertragen wurden.

Leon Pişta  ist am 24. Oktober 1991 in Bacau in Rumänien geboren. Schon als Ministrant in seiner Heimatpfarrei war er vom Gedanken beseelt, einmal Priester zu werden. Inspiriert wurde der junge Leon dabei auch von Priestern und Kaplänen und dem Dienst als Messdiener, den er sehr geliebt habe. Mit 14 Jahren trat er in ein s.g. ‚kleines Priesterseminar‘ in Bacau ein. „Die Sehnsucht, Priester zu werden, wurde immer stärker“ sagt Kaplan Pişta heute. Er besuchte nach dem Abitur das Priesterseminar in Iaschi und studierte dort zunächst Philosophie. Dann kam ein Angebot des Bistums Limburg, hier von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst,  zur Fortsetzung des Studiums in Deutschland. Der damalige Limburger Bischof war auf der Suche nach Priesteramtskandidaten im Osten. Leon Pişta kam infolgedessen am 21. August 2012 nach Deutschland und studierte Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt. Parallel hinzu kam ein achtmonatiges intensives Sprachstudium zum Erlernen der deutschen Sprache.

Zur Ausbildung gehörte außerhalb des Priesterseminars ein Frei-Jahr in Innsbruck.

„Mit Hilfe der Gottesmutter, die ich sehr verehre, kam ich 2018 zum Abschluss des Studiums“ sagt Pişta. Direkt anschließend wurde Leon Pişta als Praktikant in der Pfarrei St.Lubentius in Dietkirchen eingesetzt. Am 6. April 2019 erhielt Pişta  im Dom zu Limburg von Dr. Bischof Georg Bätzing die Weihe zum Diakon. Der junge Diakon war dann von November 2019 bis zum 31.07.2020 im Pastoralen Raum Main-Taunus tätig. Anschließend kam er in die Pfarrei St. Franziskus im Hohen Westerwald. Am 8. September diesen Jahres, dem Fest Mariä Geburt, wurde Leon Pişta in der Kathedrale St. Maria Königin in seiner Heimatstadt Bacau von Bischof Jiosif Paulet zum Priester geweiht. Die Nähe zur Gottesmutter bekundet der Neupriester in seinem Primizbild „Maria, die Königin der Einheit“, das Pişta während der Weiheexerzitien im Kloster Viisoara (Rumänien) gesehen hatte.

Als Primizspruch wählte der neugeweihte Priester einen Text aus dem Buch der Psalmen „Wie kann ich dem Herrn vergelten all das Gute, das er mir erwiesen? Den Becher des Heils will ich erheben. Ausrufen will ich den Namen des Herrn“.

Mit seinen wachen Augen und seiner gewinnenden und offenen Art wird Kaplan Leon Pişta die Herzen der Gläubigen in der Pfarrei St. Franziskus sicher schnell öffnen und gewinnen. Das gesamte Pastoralteam freut sich auf seine Mitarbeit in der Pfarrei.

Kaplan Leon Pişta feiert die ersten Gottesdienste in den Kirchorten und erteilt den Primizsegen.

Kirchort Seck

Ein besonderer Gottesdienst

Herzlich willkommen Kaplan Leon Pişta

Am 18. September feierte Kaplan Leon Pişta im Kirchort St. Kilian Seck seine erste Hl. Messe nach seiner Priesterweihe, die er am 8. September in seinem Heimatbistum Iaşi in Rumänien empfangen hat.

Nach dem Schlusssegen mit der Kreuzreliquie spendete der Kaplan den Gottesdienstbesuchern den Primizsegen als Einzelsegen. Zum Andenken an diesen besonderen Gottesdienst bekamen Alle ein Primizbildchen geschenkt.

Kaplan Pişta wird für die nächsten drei Jahre als Kaplan in der Pfarrei St. Franziskus im Hohen Westerwald wirken.

Er wurde 1991 in Bacău in Rumänien geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er in Iaşi ab 2010 Philosophie und Theologie. 2012 setzte er seine Studien in Deutschland an der Hochschule Sankt Georgen und in Österreich in Innsbruck fort. Am 6. April 2019 wurde er von Bischof Georg im Limburger Dom zum Diakon geweiht. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die für den 24. Juni geplante Priesterweihe in seinem Heimatbistum auf den 8. September verschoben werden.

Ilona Jung

Kaplan Leon Pişta stellt sich in Gottesdienst in St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg vor

Kaplan Leon Pista stellt sich in St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg in einem Primiz-Gottesdienst vor. Symbolisch im Hintergrund Teile des ‚Petrus-Fensters‘ im Chorraum.  
Kaplan Leon Pişta stellt sich in St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg in einem Primiz-Gottesdienst vor. Symbolisch im Hintergrund Teile des ‚Petrus-Fensters‘ im Chorraum.  

Kirchort Hellenhahn-Schellenberg

Einen Gottesdienst mit Primizsegen hielt der neue Kaplan der Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald, Leon Pista, im Kirchort Hellenhahn-Schellenberg.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn begrüßte Kaplan Pista im Namen des Kirchortes in ‚St.Petrus in Ketten‘. Ein herzlicher und spontaner Applaus galt dem neuen Priester, der seine Tätigkeit in der Pfarrei und im Pastoralteam aufgenommen hat.

Kaplan Pista, der aus Bacau in Rumänien stammt, gab einen Abriss aus seiner Kindheit und dem Weg bis hin zur Priesterweihe. Schon als junger Messdiener sei er von dem Gedanken beseelt gewesen, Priester zu werden. Besonders stark verbunden fühlt er sich der Gottesmutter, die sich auch auf seinem Primizbild wiederfindet. Dieses Bild aus einem Kloster im rumänischen Viisoara zeigt Maria als ‚Mutter der Einheit‘ mit dem Jesuskind. Hier verbrachte Leon Pista seine Weiheexerzitien, wobei ihn gerade dieses Bild der Gottesmutter besonders ansprach.

Am 8. September dieses Jahres, dem Fest „Maria Geburt“, wurde Pista in der Kathedrale ‚Heilige Maria Königin‘ in Jasi (Rumänien) durch Bischof Jiosif Paulet zum Priester geweiht.

Kaplan Leon Pista fesselte in seiner Ansprache die Gottesdienstbesucher/innen in Hellenhahn mit seinen wachen Augen und seiner gewinnenden und offenen Art, die die Herzen der Gläubigen öffnete.

Im Anschluss an den Gottesdienst erteilte Pista zunächst einen generellen Primizsegen. Alle Gläubigen nahmen aber auch gerne das Angebot an, einen persönlichen Segen zu erhalten.  

Seit dem 1. August ist der 28-Jährige, zunächst als Diakon und nun als Kaplan in der Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald tätig.  Text/Foto: Willi Simon

Abschiedsgottesdienst in Rennerod

Kaplan Wojtek verabschiedet sich

Liebe Schwestern und Brüder,

wenn Sie das lesen, bin ich schon in meiner neuen Pfarrei in Frankfurt Bornheim. Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. In den letzten Wochen beschäftigt mich dieser Gedanke immer öfters. Ganz genau erinnere ich mich noch an meine Vorstellungsgottesdienste in den Kirchorten der Pfarrei Sankt Franziskus im Hohen Westerwald. Nun wurde ich am 02. August bereits verabschiedet. Da fragt man sich, wo die letzten drei Jahre geblieben sind.

Aber es ist ein gutes Zeichen. Denn nur, wo man sich wohlfühlt, da vergeht die Zeit wie im Flug. Das war ganz ohne Zweifel bei mir der Fall. Mit der Zeit kamen mehr und mehr Bekanntschaften dazu und sind Freundschaften entstanden. Eben das, was das Leben schön macht und einen Wohnort zu einem Zuhause werden lässt.

Mit großer Freude und Dankbarkeit schaue ich auf die Gottesdienste und Begegnungen mit Ihnen zurück. Ob ein kleines Schwätzchen nach einem Gottesdienst oder eine große Aktion mit Messdienern/innen oder Sternsingern/innen – all das bleibt in den schönen Erinnerungen.

Nehmen Sie auf diesem Wege bitte meinen herzlichsten Dank entgegen. Ich danke allen haupt- und ehrenamtlich engagieren Schwestern und Brüdern für die Zusammenarbeit und allen Gläubigen für das Mitmachen und Mitbeten.

Es fällt mir nicht leicht zu gehen. Das werden Sie sicher schon bemerkt haben. In meinem Herzen, in den Erinnerungen und im Gebet nehme ich Sie alle mit auf meinen weiteren Weg.

Ihr Kaplan Wojciech Kaszczyc

"und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand"

 

Die Zeit als Kaplan in der Pfarrei Sankt Franziskus im Hohen Westerwald ging für Kaplan Wojtek Kaszczyc leider zu Ende. Nach drei Jahren hieß es für ihn im Gottesdienst am Sonntag dem 2.8.2020 Abschied nehmen von den Menschen der Pfarrei. Bei der Begrüßung freute sich Pfarrer Achim Sahl über die unter Corona Bedingungen voll besetzte Renneröder Kirche und beglückwünschte den frischgebackenen Pfarrer Kaszczyc zu seinem bestandenen Pfarrexamen. Auch einige Messdienerinnen und Messdiener waren gekommen, die z.T. in Gewändern im Chorraum Platz genommen hatten. Sie durften zwar keinen Dienst verrichten, doch sie wollten „ihrem Kaplan“ gerne persönlich Tschüss sagen. Unter der musikalischen Begleitung von Herrn Gotthard feierte Kaplan Wojtek seinen letzten Gottesdienst mit der Gemeinde.

Nach dem Schlusssegen eröffnete Pfarrer Sahl die Runde der Dankesworte. Zunächst nahm er Bezug zur aktuellen Predigt und hob hervor, dass es ihm stets gelungen war, schwierige Texte der Schrift den Menschen in passendem, verständlichen Worten nahe zu bringen, stets mit Bezug zum Leben in der heutigen Zeit. Er dankte im Namen des ganzen Pastoral- und Verwaltungsteams für die gute, angenehme Zusammenarbeit und unterstrich, dass er in der schwierigen Zeit der Veränderungen (Einzug in Rennerod, Auszug, Einzug in Schönberg und nun schon wieder der Umzug) stets ruhig und gelassen seine Aufgaben tadellos erfüllt habe.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Petra Bandlow bedauerte, dass der beliebte Seelsorger, wie alle Kapläne, die Pfarrei schon wieder verlassen muss. Sie dankte im Namen der ganzen Gemeinde für die wohltuende, gute Zusammenarbeit und die vielfältige seelsorgerische Arbeit in allen Kirchorten. Auch sie unterstrich, dass so manche Predigt einen nachhaltigen Eindruck bei den Gläubigen hinterlassen hat und betonte seine besondere Gabe kurz und bündig die frohe Botschaft zu verkünden und mitunter mit einem außergewöhnlichen Einstieg die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf Gottes Wort zu lenken.

Klara Herrmann, Vertreterin der Ministranten und der „Minisau“ (Ministranten-Sachausschuss, gegründet von Kaplan Wojtek) erinnerte an die vielen gemeinsamen Aktionen durch die er nicht nur den Kindern und Jugendlichen sehr gut im Gedächtnis bleiben wird und konnte mit einigen lustigen Episoden zur Erheiterung der Gottesdienstbesucher beitragen. Z.B.: Unvergessen sein Optimismus: irgendwann, irgendwie wird alles klappen, seine Ruhe auch in stressigen Situationen, vor allem aber sein unfassbar lautes Schnarchen in der liturgischen Nacht 2019 mit dem er einigen Kindern den Schlaf geraubt haben soll. Zur Erinnerung überreichte sie ihm ein selbstgestaltetes Fotobuch.

Herr Jung vom Ortsausschuss Seck, für den Kaplan Wojtek Ansprechpartner war, dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit. Er hob besonders hervor, wie gut es den Menschen in der schlimmen Brandnacht getan hat, dass „der Kaplan da war“ Beistand geleistet hat und dass er blieb, bis der letzte Feuerwehrmann die Unglücksstelle verlassen hatte.

Im Namen der Frauengemeinschaft Rennerod bedankte sich Elfriede Retagne für das gute Miteinander und die schöne gemeinsame Zeit, genauso Franz-Josef Pitton vom Ortsausschuss Rennerod. Zur Erinnerung an die Zeit im hohen Westerwald überreichte er dem eingefleischten BVB-Fan ein gelbschwarzes Dortmund Trikot.

Alle Dankenden wünschten ihm für den weiteren Lebensweg von Herzen alles Gute, vor allem viel Freude und Erfolg für die neue Stelle als Pfarrer in der Großstadt Frankfurt. Neben den Erinnerungsgeschenken wurden auch Geldgeschenke überreicht, um die Ausstattung für seine neue Leidenschaft das „Vespa fahren“ zu ergänzen,

Als letzter ergriff der scheidende Kaplan das Wort. Er war sichtlich gerührt über die vielen anerkennenden Worte und die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung und verabschiedete sich mit dem Wunsch, besonders im Gebet an ihn zu denken und so untereinander verbunden zu bleiben.

Nach dem Gottesdienst wurde er von einer kleinen Schar der Gläubigen auf dem Hubertusplatz erwartet. Spontan, auf Abstand und doch sehr verhalten sangen sie „Möge die Straße und sagten ihm so mit dem wunderbaren Refrain gemeinsam Tschüss: „und bis wir uns wiedersehn, halte Gott dich fest in seiner Hand,“

Pater John Paul stellt sich vor

Liebe Mitchristen

Ich möchte mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist John Paul Marneni. Ich wurde 1981 im südindischen Staat Andhrapradesh, in einer katholischen (traditionale) Familie geboren und habe 2 Schwestern und 1 Bruder.

Ich gehöre zur Gemeinschaft der Heilig Geist Patres. Unsere Gemeinschaft wurde gegründet von Pfarrer Bernhard Bendel aus Mammolsheim bei Königsstein. Nach der 12 jährigen Priesterausbildung und dem Studium in Philosophie und Theologie  wurde ich am 23.11.2009 zum Priester geweiht. Es folgten Stationen als Lehrer im Priesterseminar und als Pfarrer in der Heilig Geist Pfarrei in Hyderabad Andhrapradesh.

Seit November 2014 bin ich in Deutschland. Zuerst habe ich sieben Monate an der Katholischen Hochschule St. Georgen Deutsch gelernt, bevor ich drei Monate in der Ordensgemeinschaft der Kapuziner und Franziskanerinnen im Liebfrauenkloster (mit) gelebt habe. Seit 25. September 2015 bin ich in der Pfarrei St. Franziskus und Klara Usinger Land als Pastoralpraktikant und danach als Kooperator tätig gewesen. Seit 3. Juni wohne ich in Höhn Schönberg im Pfarrhaus und freue mich auf die Arbeit in der Pfarrei.

Ich wünsche mir, dass wir noch oft gemeinsam Gott loben und miteinander einen guten Weg gehen werden. Wir haben (in unserer Kirche) eine große Tradition, wir haben die beste Botschaft, wir haben einen Lebensentwurf, der zu einem sinnerfüllten Leben führt. Wir haben vor allem einen Gott auf unserer Seite, der das Leben mit den Menschen lebt. Diesen Gott nicht zu vergessen und gegenwärtig zu halten, ihn immer wieder in Erinnerung zu bringen, das sehe ich als meine wichtigste Aufgabe an.

Pater John Paul Marneni.

Pater Joshi sagt Good bye

Good Bye !!!!

Kommen und gehen bestimmt unser Leben.

Nun ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen.

Es war ein Geschenk, als Priester bei so vielen schönen Momenten in der Pfarrei Sankt Franziskus dabei gewesen zu sein: Taufen, Hochzeiten, Erstkommunion und Heiligen Messen, alles hat mir sehr viel Freude bereitet.

Abschied gibt es viele in unserem Leben. Auf den Friedhöfen, den  Bahnhöfen, den Flughäfen…. Es gibt auch einschneidende Abschiede, die einen Wechsel des kulturellen Umfeldes bedeuten. Ich erinnere mich an den Abschied aus meinem Heimatland Indien im Jahr 2013.

Es war meine Missionarische Reise nach Deutschland als Welt-Priester, Damals hatte ich einige Verse aus dem AT 

Gen 12: Der Herr sprach zu Abraham; „Geh aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters, in das Land, das ich dir zeigen werde“ Das bedeutete zum Einen, dass er Bekannte und vertraute Menschen zurück ließ und zum Anderen, dass er in eine offene Zukunft, in ein unbekanntes Terrain ging. Das sind die beiden Seiten einer Münze.

Abraham war nicht sicher, ob er irgendwo dort mit offen Armen empfangen würde. Es war auch nicht sicher, dass die sprachliche Verständigung so einfach sein würde. Sie haben das vielleicht schon bei Urlaubsreisen erlebt, wenn sie an der Ladentheke standen und nicht wussten wie sie das gewünschte Backwerk benennen mussten.

So war es auch für mich, hier in Deutschland.

Sie haben mich mit offenen Armen empfangen, DANKE!

Ich fühlte mich hier sehr wohl, weil ich in von zwei Händen getragen wurde. Eine Hand ist die von Pater Norbert Possmann und die andere von Pfarrer Achim Sahl. Beide haben mir ihre vielen Erfahrungen weitergegeben.

Die regelmäßigen Sitzungen mit dem pastoralen Team waren für mich immer wie ein kleines Familientreffen. Jeden Mittwoch im Dienstgespräch wurde diskutiert, argumentiert und über den Dienstplan abgestimmt. Die Atmosphäre war ein sichtbar wohltuendes Element meines Lebens.

Es gibt auch unsichtbare Gründe für mein Wohlbefinden, das war der PGR und das Verwaltungsteam, die meine Arbeit erleichterten und der Pfarrei ein

neues Gesicht gegeben haben. Als Ansprechpartner war ich in Westernohe tätig und bedanke mich gerade auch bei euch für die gute Zusammenarbeit.

Ich bedanke mich bei den Gemeinden für die herzliche Aufnahme, als ich als Priester nach Rennerod kam.

Verabschieden möchte ich mich von den Altenheimen Dickmann in Rennerod, Helvita in Irmtraut und Villa Sonnenmond in Neustadt.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem Hausarzt Dr. Ansgar Burth, der Frauengemeinschaft, dem Vermieter Familie Hubert Boller, der Nachbarschaft und dem Turnverein Rennerod.

Bei vier Familien möchte ich mich persönlich bedanken, Familie Joseph Müller, Familie Claus Sonntag, Familie Elfriede Retagne und Familie Ursula Jansen, die von Anfang bis heute an meiner Seite standen.

Zum Schluss möchte ich zwei Verse eines Liedes aus meine Muttersprache Malayalam schreiben. Dies habe ich für meine Priesterweihe am

6. Januar 2006 gesungen.

EE Paazmulam Thandu Pottum Vare

EE ganamillade Aagumvare

Kunhadugalkennum Kuuttatudemnerem

Idayante manamagume,

Pullankuzhalnadhamai.

Übersetzung:

Für andre Menschen einzustehn ‒

dies sei mein Sinn und meine Lust.

Nach des Nächsten Wohl zu sehn ‒

dafür bin ich Priester geweiht.

Ich wünsche allen Gesundheit

und Gottes Segen.

Pater Joshy Manalel CMI

 

Abschied von Pater Joshi in Hellenhahn

Pater Joshy Manalel in St.Petrus in Ketten in Hellenhahn-Schellenberg verabschiedet

Dank und Wehmut begleiteten Gottesdienst

Seit sechs Jahren war Pater Joshy Manalel in der Pfarrei St.Franziskus im Hohen Westerwald zunächst als Pastoralpraktikant und dann als Kooperator tätig. Nun galt es Abschied zu nehmen von einem äußerst beliebten Geistlichen. So auch im Kirchort in Hellenhahn-Schellenberg.

Gemeindereferentin Eva-Maria Henn sprach in ihrer Begrüßung  von Abschied,  aber auch von Dank für Herzlichkeit und Freundschaft, die “Joshy“ vermittelt und empfangen habe. Man habe viele Gottesdienste miteinander gefeiert: festliche Weihnachts – und Osterliturgien, Kirchweihfeste und Jubiläen sowie die Reihe der „ganz normalen“ Sonntage. Aber es galt auch oft, im Requiem miteinander Abschied zu nehmen von verstorbenen Gemeindemitgliedern.

Gemeinde – so betonte Frau Henn – sei auch immer, Freude und Leid miteinander zu teilen. Das habe Pater Joshy in seiner Zeit im Hohen Westerwald getan und viele Kontakte seien dadurch entstanden. Zu normalen Zeiten wäre das Gotteshaus daher heute zur Verabschiedung wesentlich besser besetzt, der Corona-Virus setze jedoch zwangsläufig Grenzen. Die aber, die heute hier versammelt seien, wären stellvertretend für Viele, die gerne dabei gewesen wären. Trotz Abschied sei man jedoch im Gebet auch weiterhin verbunden.

Pater Joshy dankte für die Worte der Gemeindereferentin - und besonders für die pastoralen Erfahrungen, die sie ihm während der sechs Jahre vermittelt habe.

Ein Dankeschön ging auch an den Organisten Josef Müller, für Vermittlung von Deutschkenntnissen und Musikunterricht. Der scheidende Priester dankte dem Ortsausschuss, den Küstern und vielen anderen Wegbegleitern und Wegbegleiterinnen. An neuer Wirkungsstätte werde er für alle beten. Zum Abschluss seiner Ansprache trug Pater Joshy ein Lied in seiner Heimatsprache von seiner Priesterweihe vor. Zuvor hatte er den Text in deutscher Sprache verlesen.

Für den Ortsausschuss des Kirchortes dankte Ann-Katrin Theis für die seelsorgerische Arbeit und auch die Gottesdienste, die er mit Elementen aus seiner indischen Heimat bereichert habe. Freundlichkeit und Fröhlichkeit habe ihn ausgezeichnet. Im Kindergarten war er gern gesehener Gast. Im Kirchort Sankt Petrus in Ketten habe Pater Joshy viele Kontakte geknüpft. Gottes Segen möge ihn  begleiten.

Neben der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes an der Orgel durch Organist Josef Müller waren zwei Liedbeiträge mit Gitarrenbegleitung durch Sandra Burth eine echte Bereicherung, da der Gemeindegesang leider immer noch unterbleiben muss. „Allein deine Gnade genügt“ und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ trug Sandra Burth mit wohlklingender Stimme vor.

Im Anschluss an den Gottesdienst wollten sich auch die Kommunionkinder aus Hellenhahn-Schellenberg von Pater Manalel verabschieden. Sie hatten eine hübsche  selbstgebastelte Kerze dabei, dazu eine Zeichnung, die Pater Joshy inmitten der Kommunionkinder zeigt.

Wir werden ihn vermissen, den ‚Joshy‘, wegen seiner Natürlichkeit, der Fröhlichkeit und der Tatsache, dass er auch bei Festen sich gerne unter die Feiernden gesellte.

Abschied in der Pfarrei

28.06.2020,  9.00 Uhr

Am letzten Sonntag im Juni wurde Pater Joshi seinem Bezugsort Westernohe im Gottesdienst verabschiedet. Der Ortsausschuss bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und überreichte ihm neben einem Blumenstrauß ein besonderes T-Shirt und eine Baseballkappe für seine sportlcihen Aktivitäten.

Verabschiedung in Höhn für die ganze Pfarrei

28.06.2020, 10.30 Uhr

In seinem letzten Gottesdienst in Höhn wurde Pater Joshi von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Petra Bandlow verabschiedet. 

Sie dankte im Namen der ganzen Pfarrgemeinde von Herzen  für die freundliche, wohltuende Zusammenarbeit und die vielfältige seelsorgerische Arbeit.

Für seinen weiteren Lebens- und Glaubensweg wünschte sie ihm alles Liebe und Gute, vor allem viel Kraft und Freude die Frohe Botschaft zu verkünden, wo immer er auch ist.

Dabei möge Gottes guter Segen ihn stets begleiten. Auch sie überreichte ein Abschiedsgeschenk, das er für seine sportlichen Aktivitäten nutzen kann.

 

Kaplan Woijtek verabschiedete Pater Joshi im Namen des Pastoralteams. Er dankte für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ihm alles für den weitern Weg, der zunächst doch noch hier im Westerwald verläuft, alles Gute und Gottes Segen.

Pater Joshi verlässt die Pfarrei Sankt Franziskus im Hohen Westerwald