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Kitas unserer Pfarrei

Kitas unserer Pfarrei
Kitas unserer Pfarrei
© pixabay.de

Das Wohl unserer Jüngsten in der Kirchengemeinde liegt uns sehr am Herzen. Wir bieten Ihnen in unserer Pfarrei fünf Kindertagesstätten an, welche sich der frühen Betreuung, Bildung und Erziehung widmen.

Unsere Einrichtungen im Überblick:

 

Katholische Kindertagesstätte "St. Hubertus"
Leitung: Frau Andrea Schmidt
Hubertusstraße 256477Rennerod
Tel.:02664 6696
Katholische Kindertagesstätte "St. Peter und Paul"
Leitung: Frau Jutta Groß
Mittelhofer Str. 2Mittelhofer Str. 2Elsoff
Katholische Kindertagesstätte „St. Petrus in Ketten“
Leitung: Herr Christoph Wenzel
Kirchstraße 856479Hellenhahn- Schellenberg
Tel.:02664 8542
Kath. Kindergarten „St. Elisabeth“
Leitung: Stefanie Benner
Im Püttschesgarten 1756462Höhn
Tel.:02661 8719
Kath. Kindergarten "St. Matthäus"
Leitung: Frau Kathrin Türk
In der Stark 456479Westernohe

Als Rechtsträger der Kirchengemeinde obliegt die Trägerschaft der fünf Kindertagesstätten dem Verwaltungsrat der Pfarrei Sankt Franziskus im Hohen Westerwald. Unsere Kita-Koordinatorin Frau Annette Rehberg übernimmt die Trägervertretung im Auftrag des Verwaltungsrates und koordiniert hauptamtlich die Betriebsführungen der Kitas. In enger Zusammenarbeit mit den Leitungen trägt sie Sorge für Wirtschaftlichkeit, Personalentwicklung, Qualitätssicherung und Vernetzung.

Sozialpädagogin Annette Rehberg
Kita-Koordinatorin
Hauptstr. 5156477Rennerod
Tel.:02664 99200-16
© www.pfarrbriefservice.de

„Bildungsinstitutionen bleiben geöffnet, denn Kinder sind keine Pandemie-Treiber“ – mit diesem Wortlaut sind auch unsere fünf Kindertagesstätten der Kirchengemeinde im Regelbetrieb geöffnet.

 

Der Virus in der Kita – kein neues Bilderbuch, sondern Kita-Alltag

„Bildungsinstitutionen bleiben geöffnet, denn Kinder sind keine Pandemie-Treiber“ – mit diesem Wortlaut sind auch unsere fünf Kindertagesstätten der Kirchengemeinde im Regelbetrieb geöffnet.

Geöffneter Regelbetrieb in einer Bildungsinstitution. Ja, Kindertagesstätten dienen durchaus der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Sie sind systemrelevant und unterstützen Eltern bei Einklang von Beruf und Familienleben. Auch wenn die mediale Berichterstattung oftmals vorrangig Schulen hervorhebt, so ist die Betriebsführung und die Alltagsgestaltung einer Kindertagesstätte doch deutlich anders wie gewohnt und alles andere als im Regelbetrieb. Ein Haus mit Kindern lebt davon, dass sie sich selbst ihre Lernwelt erobern, Räume mit unterschiedlichem Bildungs- und Lernmaterial selbständig aufsuchen, mit Spielpartnern Sozialleben kennen und üben lernen, Unterstützung bei den begleitenden Erzieher/innen suchen.

Bleib bitte in der Gruppe. Nein, du kannst leider nicht zu deiner Freundin nach drüben gehen. Komm, wir gehen zusammen Hände waschen. Halt, die andere Gruppe ist gerade im Waschraum. Wie fühlst du dich – geht es dir gut?

 

Die Erzieher/innen sind seit August stark darin gefordert, den Alltag im Kindergarten auf die neue Lage auszurichten: Vermeidung von Kreuzkontakten zwischen den Kindern, den Kolleg/innen, zwischen den Eltern beim Bringen und Abholen, getrennte und geteilte Nutzungen von Räumlichkeiten und Spielecken, Dienstplan-Management mit wenig Personal (auch Erzieher/innen werden krank), verstärkte Hygienetätigkeiten, enge Begleitung im Waschraum, Abstandhaltung zwischen den Erwachsenen, Gespräche auf Distanz, Einarbeitung in sich stetig überholende Anweisungen, Regeln und Anordnungen. Bildungsarbeit hat etwas mit Kontakt, mit Nähe und Zuwendung zu tun. Mit Gespräch, Singen, Toben, bunter Mischung von Klein und Groß u.v.m.. Der normale Alltag eines eigentlichen Regelbetriebs läuft dabei parallel: Konzeptionsentwicklung und -anpassung hinsichtlich des neuen Kita-Gesetzes, Jahresabschluss, Perspektivplanung, Baubesprechungen, Raumkonzeptentwicklung – inzwischen häufig nicht-persönlich sondern im digitalen Format.

 

Und wenn es dann doch passiert, dass der Virus in die Kita kommt? Trotz Betretungsverbot, trotz Mund-Nasen-Bedeckung, trotz Desinfizierung, Reinigung, Abstandhaltung, guten Überlegungen und neuen Abläufen?

Dann reagieren Kitaleitung und Träger ganz schnell – gemeinsam wurde ein Meldeprozess erarbeitet, der Sicherheit und Orientierung gibt: Meldung an das Gesundheitsamt und alle weiteren Behörden, umgehende Information an Eltern und Mitarbeitende, Zuwendung zu den erkrankten Personen, Schließung von Gruppen oder der gesamten Kita und Umsetzung der Anordnungen des Gesundheitsamtes. Vermutlich kann man vor dem Virus nicht davonlaufen. Wir begegnen ihm, reagieren. Und das aufmerksam, sachlich und solidarisch.

Von Herzen wünsche ich unseren Erzieher/innen weiterhin Mut und Kraft, den wunderbaren Beruf auch in diesen Zeiten kreativ und einfallsreich zu gestalten, ohne ständig von Sorgen geleitet zu sein. Den Kindern wünsche ich, dass ihr neuer Alltag trotz Maske, Abstand und Händewascherei ungezwungen, freudig und neugierig bleibt. Unseren Eltern und Familien wünsche ich, dass auch sie kraftvoll und langatmig den Spagat zwischen ihrem beruflichen Alltag unter/mit dem Virus und dem Familienleben mit gewaltig einschränkenden Auflagen liebevoll gestalten und das Gespräch und Zuwendung nicht auf der Strecke bleibt.

 

Bleiben und werden Sie gesund! Geben wir gut aufeinander acht!

Annette Rehberg, Kita-Koordinatorin

© Annette Rehberg

... da der jährliche Gottesdienst für alle Kita-Mitarbeitenden ausfallen muss

Alljährlich laden Pfarrer Sahl und Kita-Koordinatorin Annette Rehberg alle Erzieherinnen und Erzieher, Hauswirtschaftskräfte und Raumpflegerinnen, Hausmeister und Auszubildenen zu einem Kita-Mitarbeiter/innen-Gottesdienst mit anschließendem Empfang ein. In Ruhe miteinander ins Gespräch kommen, die Kolleginnen und Kollegen der anderen Kindertagesstätten kennen lernen und Dienstgemeinschaft miteinander spüren, stand in den letzten Jahren im Vordergrund. Dieses Angebot ist ein wertschätzendes und zuwendendes Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Bildungs- und Erziehungsarbeit ihren Beitrag an ihrem Platz in der Kindertagesstätte beitragen.

Aufgrund der gesetzlichen Auflagen zur Eindämmung der Virusausbreitung entschieden sich die Veranstalter für "Mitarbeiter/innen-Godi im Karton“:Sich 30 min Zeit nehmen, im Geiste mit den Kolleg/innen verbunden sein und sich vom Inhalt des Kartons beschenken lassen. Insbesondere in diesen bewegten Zeiten, in denen Flexibilität und Elastizität in vieler Weise gefragt ist, tut es zu zu wissen: „Gott hält dich in seiner Hand, auch wenn die Welt Kopf steht“.

Auf ein baldiges, gesundes Wiedersehen freuen sich

Pfarrer Achim W. Sahl und Annette Rehberg

 

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